Gasthaus “Zur Sonne”Schartau
Die Grundmauern des Gebäudes gelten neben der Kirche als die ältesten Bauwerke Schartaus. Nach Überlieferung soll hier ein Schloss gestanden haben. Der Keller ist ein romanisches Tonnengewölbe aus dem 12. Jahrhundert. Es wurde auch als Wirtschaftshof des Gutes von  Mörner genutzt. Der Lehnbrief von 1664 bestätigt den Verkauf des Schartauer Anteils deren von Roßlau an das Haus von Mörner. Schartau geht 1717 durch den Verkauf aus den Händen Achatz Joachim von Mörner in die des Grafen Ludwig Waldburg-Truchseß über. (Kaufpreis 10.000 Taler) Am 17. Oktober 1759 wurde Schartau von einer entsetzlichen Feuersbrunst heimgesucht. Betroffen wurde Kirche, Pfarre, Schule, Acker- und Kossätenhöfe. Abermals wurde Schartau 1866 von einer Feuersbrunst heimgesucht. Beide Brände überstand das Gebäude des Gasthauses „zur Sonne“ , auch 1810 als Aumann’sche Gasthof genannt. Seit 1906 ist Otto Adami, früherer Besitzer der Wirtschaft Seestrasse 1 Gasthofbesitzer. (trug Hausnummer 12) 1906 – 1919  Otto Adami 1919 – 1920  Walter Schäfer (Schäfnersche Lokals) 1920 – 1926  Willi Aumann (Otto Niemann Pächter 1925) 1926 -  1936  Feldschlößen Brauerei (Linke’sche Gasthof 1933) 1936               Erna Faber (Otto Bosse Pächter 1934) Dieses Gasthaus verfügt ebenfalls über einen großen Saal, der für Vereine und Familienveranstaltungen genutzt wird. Das Gasthaus ist den Dorfbewohnern noch als einziges geblieben und wird von der Faber & Merk GbR (Evelyne Faber und Petra Merk) seit 1991 betrieben. Auf dem Grundstück befindet sich ein Taubenhaus. Ähnliche Bauten sind heute nur noch selten auf manchen Bauerngehöften zu sehen. Das Taubenhaus wurde als Pension (Ein- Bettzimmer) umgebaut.